Tierarztpraxis Dr. Sörensen GmbH - Herzerkrankungen Hund

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Die meisten Herzerkrankungen werden durch Zufall entdeckt, beispielsweise im Rahmen einer Impfung oder beim jährlichen Gesundheitsscheck. Der Tierarzt hört meist ein Herzgeräusch. Typische Anzeichen einer Herzerkrankung treten oft erst im fortgeschrittenen Stadium auf. Herzfehler können lange Zeit durch verschiedene Mechanismen des Körpers kompensiert werden. Meist werden Veränderungen erst bemerkt, wenn die Erkrankung schon weit fortgeschritten ist.

Hinweise für eine Herzerkrankung:

Herzerkrankungen beim Hund können sich durch verschiedene Symptome bemerkbar machen. Meist sind die Hunde weniger belastbar, wollen nicht mehr so lange spazieren gehen, hecheln schnell oder die Zunge verfärbt sich bei Anstrengung bläulich. Ebenso sind Husten, ein aufgetriebener Bauch, Gewichtsabnahme oder Ohnmachtsanfälle mögliche Warnsignale. Die beschriebenen Symptome können natürlich auch im Zusammenhang mit anderen Krankheiten beobachtet werden.

Was passiert bei einer Herzerkrankung (Herzinsuffizienz):

Das gesunde Herz pumpt sauerstoff- und nährstoffreiches Blut zu den Organen (Gehirn, Muskeln, Leber, Nieren…). Bei einer Erkrankung ist das Herz nicht mehr in der Lage ausreichend Blut in den Körperkreislauf zu befördern. Als Folge werden die Organe unzureichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Zusätzlich kommt es zu einem Rückstau des Blutes und Flüssigkeit kann aus den Gefäßen in die Lunge oder die Bauchhöhle eintreten.

Die Herzerkrankungen des Hundes:

Herzerkrankungen können angeboren oder erworben sein. Bei der Mehrzahl der Fälle handelt es sich um erworbene Herzerkrankungen die meist im Alter zwischen 5 und 10 Jahren auftreten. Zu den häufigsten Herzerkrankungen zählen die Erkrankungen der Herzklappen sowie die Herzmuskelerkrankungen.

  • Herzklappenerkrankungen
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  • Herzmuskelerkrankungen
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HERZKLAPPENERKRANKUNGEN:

Von den Herzklappenerkrankungen sind meist die kleinen Hunderassen betroffen (z.B.:Yorkshire Terrier, Dackel, Zwergpudel, Zwergschnauzer, Cavalier King Charles Spaniel). Durch bindegewebige Veränderungen an den Herzklappen schließen diese nicht mehr richtig und so kann Blut durch die undichten Klappen (=Insuffizienzen) zurück in die Herzvorhöfe fließen. Mit der Zeit besteht die Gefahr, dass sich die Vorhöfe vergrößern.

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HERZMUSKELERKRANKUNGEN:

Große Hunderassen ( Dobermann, Neufundländer, Irischer Wolfshund) sind meist von einer Herzmuskelschwäche (=Dilatative Kardiomyopathie) betroffen. Der Herzmuskel wird dünner und das Herz verliert seine normale Pumpkraft. Solche Hunde sind vom Sekundentod bedroht. Die Tiere fallen um, ohne dass vorher Anzeichen einer Erkrankung bemerkt wurden.