Tierarztpraxis Dr. Sörensen GmbH - Orthopädische Chirurgie

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Kreuzbandverletzungen beim Hund

Knochenbrüche  – Osteosynthese

Patella-Luxation

Die Kreuzbandverletzung

Die Kreuzbandverletzung wird auch als Kreuzbandriss, Kreuzbanderkrankung oder Kreuzbandruptur bezeichnet und ist die häufigste Ursache für eine Hinterbeinlahmheit bei Hunden.

Im Gegensatz zum Menschen, bei welchem Verletzungen am vorderen Kreuzband in der Regel traumatisch entstehen (Sportverletzungen), kommt es bei Hunden mit zunehmendem Alter häufig zur Kreuzbanddegeneration. Bei diesen Patienten reicht eine minimale Überbelastung aus, damit das vordere Kreuzband reißt.

Da das vordere Kreuzband eine wichtige Funktion in der Stabilisierung des Kniegelenkes hat, führt eine Kreuzbandruptur zu einer Kniegelenksinstabilität. Diese Instabilität führt fast immer zu Lahmheit, Schmerzen, häufig zu Meniskusschäden und in der Folge zu einer Kniegelenksarthrose.

Behandlung:

In der Regel ist eine chirurgische Versorgung notwendig, insbesondere bei den häufig vorkommenden zusätzlichen Meniskusschäden. In seltenen Fällen kann bei kleinen Hunden und Katzen  eine Schmerztherapie und ggf. begleitende Physiotherapie ausreichend sein, um ein ausreichendes klinisches Ergebnis zu erzielen. Eine volle Belastbarkeit wird so meist aber nicht erzielt. Insofern ist insbesondere bei Hunden eine chirurgische Versorgung meist unumgänglich. Hierbei erfolgt eine passive oder aktive Stabilisierung des durch die Ruptur instabilen Kniegelenkes.

Es stehen eine Vielzahl von Operationsmethoden zur Verfügung. Man Unterscheidet zwischen Methoden, die die Anatomie im Kniegelenk verändern (z.B. TPLO) und sogenannten extrakapsulären Techniken (z.B. Gelenkkapselraffung, Fadenzügel). Unabhängig von der Operationstechnik werden immer die Menisken beurteilt,  da insbesondere der Innenmeniskus bei der Kreuzbandruptur häufig geschädigt ist und ggf. der geschädigte Anteil entfernt werden muss. Wir in der Tierarztpraxis Sörensen bieten alle 3 Methoden an. Welche Methode ggf. für Ihren Hund in Frage kommt hängt von verschiedenen Faktoren ab, die wir Ihnen gerne erörtern.

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Kreuzbandverletzungen beim Hund

Knochenbrüche  – Osteosynthese

Patella-Luxation

Osteosynthese – Knochenbrüche

Osteosynthese leitet sich von dem Wort „Knochen“ und „zusammensetzen“ ab.  Die Osteosynthese umfasst sämtliche chirurgische Versorgungen von Frakturen (Knochenbrüchen).

Therapie

Es gibt viele verschiedene chirurgische Behandlungsmöglichkeiten von Frakturen. Welche Art der Operation ausgewählt wird ist von vielen Faktoren abhängig (Lokalisation, Art der Fraktur etc.). Da gerade bei Frakturen mit Gelenksbeteiligung ein hoher Standard an Sterilität notwendig ist, verfügen wir über einen Operationssaal in dem ausschließlich chirurgische Eingriffe am Knochen und Gelenk durchgeführt werden. Wir verfügen über eine große Auswahl verschiedenster, winkelstabiler Plattensysteme.

Unser Leistungsspektrum zur chirurgischen Versorgung von Frakturen umfasst

  • Plattenosteosynthese: der Knochenbruch wird durch eine Platte überbrückt und stabilisiert, welche mit Schrauben fixiert wird
  • Fixateur externe: ein Gestell bleibt außerhalb des Beines und stabilisiert den Bruch durch Pins, die in den Knochen gebohrt werden
  • Schraubenosteosynthese: der Bruch wird ausschließlich durch Schrauben stabilisiert
  • Draht-Osteosynthese: der Draht fixiert die Fraktur (Spickung, Cerclage oder Zuggurtung)
  • Marknagelung: der Marknagel wird in der Knochenhöhle (Markraum) entlang der Knochenachse geführt

In vielen Fällen ist auch eine Kombination von verschiedenen Techniken notwendig.

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Knochenbrüche  – Osteosynthese

Patella-Luxation

Patella-Luxation

Bei der Patella-Luxation springt (luxiert) die Kniescheibe aus ihrer Führung im Kniegelenk. Meist verlagert sich die Kniescheibe nach medial (auf die Innenseite). Ursächlich ist oft eine Fehlentwicklung des Kniegelenkes. Besonders häufig tritt sie bei kleinen Hunderassen auf z.B. Yorkshire Terrier, sie kann aber auch bei größeren Rassen und Katzen vorkommen.

Therapie

Geringgradige Patella-Luxationen, welche nicht zu klinischen Problemen führen, werden häufig als Zufallsbefund diagnostiziert. Bei schwerwiegenderen Fällen ist eine Operation meist unumgänglich. Hier werden zur Operationsplanung und zum Ausschluss weiterer Fehlstellungen Röntgenbilder angefertigt. Die Operation umfasst in der Regel die Vertiefung der Kniegelenksrolle, sowie die Versetzung des Ansatzpunktes des graden Kniescheibenbandes.

Ziel der Operation ist es, die Kniegelenksmechanik so zu verändern, dass eine Luxation (herausspringen) der Kniescheibe nicht mehr möglich ist.

Nach der Operation sollten die Patienten für 4-6 Wochen ruhig gehalten werden. Für ein optimales Ergebnis empfehlen wir außerdem eine begleitende Physiotherapie nach der Operation.